Stephan SchreckEr ist das dritte Jahr Profi bei Telekom. Nachdem er im letzten Jahr mit der Spanienrundfahrt seine erste große Rundfahrt bestritt ist der Giro d’Italia die zweite große Rundfahrt für ihn. Er ist vor allem als Helfer für Danilo Hondo und Mathias Kessler dabei, sollte sich die Möglichkeit ergeben, dass er mal in einer Ausreißergruppe dabei ist wird er natürlich seine Chance nutzen wollen.

Prolog in Groningen
Der Prolog dient immer als Standortbestimmung einer Rundfahrt. Ich bin den Prolog voll gefahren und bin als 75. auf 30″ im Ziel angekommen. Ich hätte die Strecke vielleicht noch öfters abfahren können, somit wäre ich vielleicht noch 5″ schneller gewesen. Bei den Bergetappen wird sowieso in Minuten abgerechnet, da spielen 5″ auch keine Rolle mehr. Ich freue mich schon auf die erste Etappe morgen nach Deutschland.

1. Etappe Groningen-Münster 215 km
Diese Etappe verlief eigentlich den gesamten Tag ruhig. Das Finale war jedoch wie zu erwarten sehr schnell gewesen. Natürlich sind auch wir daran interessiert Danilo in eine günstige Ausgangsposition für den Sprint zu bringen. Als Team -Telekom ist es für uns natürlich eine zusätzliche Motivation in Deutschland zu fahren. Es wollen 200 Fahrer gewinnen was uns das ganze nicht einfacher macht. Leider hat unsere Arbeit heute für Danilo nicht den gewünschten Erfolg gebracht. Die letzten 4-5 km hat unsere Arbeit nicht perfekt geklappt. Kurz vor dem Ziel gab es dann noch einen Massensturz in den ich nicht verwickelt war. Ich musste nur mal kurz den Fuß aus der Pedale nehmen und kam als 64. auf 25″ ins Ziel. Danilo wurde 4. im Massensprint. Unglaublich wieviele Zuschauer heute an der Strecke unterwegs waren, das motiviert natürlich zusätzlich. Bei den vielen Zuschauern muß man als Fahrer natürlich ständig aufpassen, daß einem keiner vor das Rad springt.

2. Etappe Köln-Lüttich 199 km
Heute ging es teilweise über die gleiche Strecke wie bei Lüttich-Bastogne -Lüttich, wobei die letzten 5 km entscheidend waren. Die Strecke war dauernd wellig mit vielen kurzen Hügeln, so daß es fast keine Erholung gab. Am Anfang einer Rundfahrt sind natürlich noch alle Fahrer frisch und wollen schnellstmöglich einen Erfolg herausfahren. Dazu hatte ich heute auch noch schlechte Beine, so daß ich öfters richtig die Zähne zusammenbeißen musste. Leider waren die letzten km nicht unbedingt das Terrain für Danilo, so daß wir ihn nicht mehr in Position bringen konnten. Jens Heppner war heute super drauf. Er ist ganz vorne mitgefahren und belegte den 3. Platz in der Etappe. Für Matthias Kessler verlief die Etappe gut. Er war am Schluß vorne mit dabei und konnte seinen 5. Platz in der Gesamtwertung verteidigen. Ich kam mit einer größeren Gruppe als 126. auf 3` 26″ ins Ziel. Wahnsinn was heute wieder Menschen unterwegs waren, vor allem am Start in Köln.

3. Etappe Verviers – Esch-Alzette 213 km
Heute kamen wir in die Heimat von Guy. Vor einigen Tagen hatte er mir noch über die zahlreichen Hügel in Luxemburg berichtet. Ich kannte das Profil im Norden des Landes bereits aus der Luxemburg Rundfahrt und wußte was uns dort erwarten würde. Da waren steile Anstiege dabei die richtig weh taten, wobei ich sogar das 21er Ritzel benötigte. Dazu kam der starke Wind und zeitweise der Regen. Ausserdem war ich heute nicht wirklich gut drauf. Die Mannschaft von „Cippo“ hat die letzten 15 km das Heft in die Hand genommen und wurden wiedermals mit dem Etappensieg belohnt. Wir haben uns in den Dienst von Danilo gestellt, dabei kam der 3. Platz heraus. Heute Abend heißt es wieder zwei Koffer packen. Morgen fahren wir von Luxemburg nach Strassburg und fliegen dann weiter nach Turin. Ich gehe davon aus, dass wir gegen 22.00 Uhr im Hotel in Italien ankommen werden. Das heißt morgen Abend wird es keine Massage geben, mit dem Essen wird es auch ein wenig problematisch. Dafür haben wir dann am Donnerstag den ersten Ruhetag auf dem Programm. Unsere Lastwagen mit dem Material fahren bereits morgen früh von Luxemburg nach Italien, schliesslich müssen sie die Strecke die wir auf dem Rad und im Flugzeug zurücklegen, auf der Strasse hinter sich bringen. Ich wünsche mir, dass die Etappe zügig verläuft jedoch keine Hektik ausbricht. Wäre gut, wenn das Feld lange geschlossen zusammen bleibt und das ganze in einem Massenspurt enden würde. Somit könnten wir Danilo nochmals in Position bringen und auf einen Etappenerfolg hoffen. Am Freitag gibt es dann die erste Bergankunft, also etwas für Matthias. Somit werden wir für den weiteren Verlauf weitersehen, schließlich möchte er in der Gesamtwertung vorne ein Wort mitreden.

4. Etappe Esch-sur-Alzette-Straßburg 232 Km
Heute lief die Etappe so wie ich mir es vorgestellt und gewünscht habe. Unterwegs sind 2 Mann weggefahren die wir irgendwann wieder eingeholt haben und dann blieb das Feld geschlossen, da die Mannschaften der Sprinter alles kontrolliert haben. Auch wir haben mitgeholfen, dass niemand weg fährt, da wir Danilo in eine gute Position bringen wollten. Leider habe ich heute am Schluß meine Arbeit nicht wie geplant durchführen können, da es sehr hektisch im Feld war. Eigentlich sollte ich der letzte Fahrer sein der den Sprint für Danilo anfährt, doch wurde ich abgedrängt. Danilo ist dann auch nur 12. geworden. Am Ziel kam dann eine schlimme Nachricht für Danilo. Da sieht man wieder, dass es auch noch wichtigeres im Leben als Radfahren gibt. Danilo ist sofort nach Deutschland zurückgeflogen, wir nach Turin. Um 20.30 Uhr sind wir bereits im Hotel gewesen. Massiert wurden wir nicht mehr, wir bekamen jedoch noch etwas zum essen. Morgen steht der erste Ruhetag auf dem Programm.

Ruhetag
Heute sind wir alle gemeinsam 2 Stunden locker gefahren. Wir sind den Berg der morgen am Schluß der Etappe auf dem Programm steht hochgefahren. Mein Gott ist der steil. Bin mal gespannt, wie wir dort durch die vielen Zuschauer die zu erwarten sind hochkommen. Bei den fanatischen Tifosis muß man immer auf der Hut sein. Heute haben wir uns richtig erholt, tolles Wetter, eine lange Massage und gutes Essen standen auf dem Programm. Unser Hotel ist nicht sehr modern, der Koch ist jedoch eine Klasse für sich.

5. Etappe Fossano-Limone Piemonte 150 km
Bereits am Start ist es richtig warm gewesen. Nach der gestrigen Fahrt über den Berg haben wir uns für eine Übersetzung von 39×25 entschieden. Bis zum Berg lief es eigentlich ruhig. Torsten ist in einer Ausreißergruppe mitgefahren. Respekt, er hat heute eine Riesenleistung gebracht. Leider lief es heute für Matthias nicht besonders, er wollte mehr, jedoch haben die Beine nicht mitgemacht. Ich hatte heute gute Beine. Ich bin am Berg gleich hinter Pantani über den Hügel gegangen, doch habe in der Abfahrt das Loch nicht zufahren können. Ich bin ständig auf 50 Meter hintendran gefahren, konnte das Loch jedoch nicht zufahren. Danach habe ich die Beine dann hochgenommen und habe auf das Gruppetto gewartet. Cippo und Petachi sind auch im Bus gesessen. Wir sind mit 14´ 59´´ Rückstand im Ziel angekommen. Natürlich lohnt es sich nicht noch mehr Körner auf der Strecke zu lassen, wenn du einmal weg bist. Dann heißt es nur noch Kraft sparen für die nächsten Tage. Pantani ist ständig von seiner kompletten Mannschaft umgeben. Es wundert mich, daß kein Helfer am Strassenrand für ihn pinkelt. Die Tifosis haben uns am Berg mächtig eingeheizt. Radrennen in Italien sind wirklich eine Welt für sich.

6. Etappe Cuneo-Varazze 190 km
Heute hat es fast den ganzen Tag nur geregnet und kalt war es auch noch dazu. Dies war eine richtige Übergangsetappe, viele Attacken bis irgendeine Gruppe weg ist. Dazu kam das wellige Terrain. Da ich heute gute Beine hatte, habe auch ich einige Male mein Glück probiert. Leider kam ich nicht weg. Ich habe mich an Lombardi orientiert. Giovanni ist wirklich gut drauf, das habe ich bereits bei der Tour de Romandie gemerkt. Mein Orientierungssinn war nicht der schlechteste, Lombardi hat die Etappe gewonnen! Als die Gruppe losging war ich vielleicht an 30. Stelle positioniert und kam nicht mit. Aber Heppe hat das Trikot übernommen. Super, das hat uns vor dem Start keiner zugetraut. Wir mußten uns ja einige Kritik gefallen lassen, jetzt haben wir geantwortet. Abends war die Stimmung natürlich ausgesprochen gut. Jetzt wollen wir das Trikot natürlich so lange wie möglich behalten. Leider mußten wir nach der Etappe noch 180 km im Auto zurücklegen. Da bist du den ganzenTag naß und kalt geworden und dann noch so ein langer Transfer. Das hätte heute wirklich nicht sein müssen. Die Freude über das Rosa Trikot macht jedoch wieder einiges wett.

7. Etappe Circuito della Versilia 159 km
Nun waren wir dran, so ein Trikot muß natürlich mit allen Konsequenzen verteidigt werden. Die erste Runde lief ruhig, danach ging es richtig schnell. Der Berg im Rundkurs war nur 3. Kategorie tat jedoch richtig weh. Meine Beine waren heute einigermaßen in Ordnung, hätten jedoch besser sein können. Wir haben ca. 80 km viel gearbeitet. Ich habe am letzten Anstieg am Fuße des Berges noch mal richtig Gas gegeben und habe es danach ausrollen lassen. Ich kam als 119. mit 11′ 20“ Verspätung ins Ziel. Hauptsache wir haben das Trikot verteidigt. Da wir heute einen Rundkurs gefahren sind, war unterwegs dementsprechend viel los. Bereits am Start gab es richtiges Gedränge. Es ist schon einmalig wie die Menschen in Italien sich in Schale schmeißen um zu einem Radrennen zu gehen. Heute waren viele weibliche Fans unterwegs. Ob die wohl alle wegen Cippo da waren?

8. Etappe Capannori-Orvieto 237 km
Wir wurden auf der längsten Etappe den ganzen Tag über durch die Sonne begleitet. Heute wurde gleich am Start attackiert. Wir haben sie erstmal 80 km fahren gelassen, bevor wir dann das Rennen kontrollierten. Den Abstand haben wir vorsichtshalber nicht größer als 5 Minuten werden lassen. Auf dem Flachen haben wir zu fünft Tempo gemacht. Der Jens hat sich natürlich zurückgehalten. Matze und Torsten Hiekmann sind auf dem Flachen auch größtenteils in den Rädern gefahren. Die beiden sind am besten plaziert, dafür werden sie als Reserve einbehalten. Sie fahren dann schon bei den Anstiegen an die Spitze, um uns zu entlasten. In Italien merkt man sehr gut, dass viel Fachpublikum unterwegs ist. Im Gegensatz zu Deutschland gibt hier es keine negativen Bemerkungen, wenn du als Telekom-Fahrer abgehängt wirst. Die Zuschauer wissen und respektieren, dass es auch Fahrer gibt die unterwegs für den Kapitän gearbeitet haben. Heute haben wir wieder ein gutes Hotel mit feinem Essen erwischt, viel Pasta und Salat gab es heute Abend. Nach dem Rennen stand nochmals ein Transfer von 80 km auf dem Programm. Das gute Essen hat uns hierfür entschädigt! Morgen und übermorgen stehen zwei recht flache Etappen auf dem Programm. Am Donnerstag gibt es dann einen Schlußanstieg ins Ziel. Heppe ist so stark, dass wir ihm alle zutrauen, dass er auch noch am Donnerstagabend in Rosa fährt. Ich hoffe, dass wir die beiden nächsten Tage mit den Mannschaften der Sprinter einige Verbündete finden, nicht dass wir die ganze Arbeit alleine machen müssen. Ich denke da vor allem an Mannschaften wie Alexia mit Quaranta, Coast, sowie die Mannschaft von Cippo.

9. Etappe Tivoli-Caserta 201 km
Am heutigen Tag lief alles gut. Den gesamten Tag hatten wir traumhaftes Wetter und ich wirklich gute Beine. Somit habe ich die Schinderei heute wirklich gut vertragen. Wir sind ca. 120 km alleine an der Spitze gefahren, dann kam die Mannschaft von Cippo zur Hilfe. Wir hatten mit denen abgesprochen, dass falls der schöne Mario gewinnen kann, wir uns die Arbeit aufteilen. Somit mussten wir wenigstens keine 200 km am Stück vorne fahren. Und prompt gewinnt der Cippo die Etappe auch noch, hat ja bestens geklappt. Das Finale ließ sich gut fahren, breite Strassen und kaum Kurven. Leider ist es nicht immer so. Mittlerweile sind wir schon tief im Süden Italiens was man an den Tifosis merkt. Je tiefer wir kommen umso fanatischer werden diese. Nach der Zielankunft reissen sie dir die Mütze vom Kopf und ziehen die Trinkflaschen aus dem Halter. Im Norden Italiens, da fragen sie dich wenigstens noch. Hier im Süden herrschen eigene Gesetze. Heute wollte sogar einer mir die Sonnenbrille vom Kopf reißen. Jungs seid ihr wahnsinnig, kauft euch doch welche, so teuer sind sie auch nicht. Ich möchte hier wirklich nicht in der Haut von Pantani und Cippolini stecken. Egal wo sie auftauchen, da brodelt es. Fahrer wie Casagrande, Simoni, Frigo oder Garzelli werden viel weniger beachtet.

10. Etappe Maddaloni-Benevento 118 km
Eine kurze und schwere Etappe. Schwer weil das Terrain doch sehr hügelig gewesen ist. Wir sind bis ca. 20 km vor das Ziel an der Spitze gefahren. Auf solchen Etappen darf der Heppe nicht ins hintere Teil des Feldes gelangen, dies wäre zu unsicher für ihn. Er ist mit uns ständig vorne gefahren. Die Sonne hat uns den ganzen Tag begleitet und meine Beine waren auch wieder gut gewesen. Ein wenig macht sich die Müdigkeit doch bemerkbar, aber das Rosa Trikot beflügelt uns natürlich alle. Die Zielrunde ist sehr schwer gewesen. Ich habe am letzten Anstieg die Beine hochgenommen und ausrollen lassen. Ich bin als 117. auf 55″ ins Ziel gekommen wo der Robbie Mc Ewen gewonnen hat. Heute morgen vor dem Start kam er zu mir und hat gesagt: Today it’s my last day, tommorow I will be at home with my wife and my boy. Und zum Abschluß hat er noch die Etappe mitgenommen. Herzlichen Glückwunsch Robbie, erhol dich zu Hause für die Tour. Heute morgen war der Garzelli nicht mehr am Start. Wurde auch Zeit, daß das Resultat bekannt gegeben wurde. Meiner Meinung nach hätte er schon früher raus gemusst. Es gibt halt einen Ehrenkodex, woran er sich nicht gehalten hat. Wenn er schummeln will, muß er natürlich auch mit den Konsequenzen rechnen. Wozu brauchen wir Kontrollen wenn die Fahrer nachher trotz positivem Ergebnis doch noch weiter fahren können? Jetzt wird es genügend Zeit haben sich das ganze während seiner Sperre durch den Kopf gehen zu lassen.

11. Etappe Benevento-Campitello Matese 140 km
Heute sind frühzeitig 2 Mann weggefahren. Wir haben dann Gas gegeben um die Jungs wieder einzuholen, da wir das Feld bis zum Fuße des Berges geschlossen zusammenhalten wollten. Ansonsten wäre es zu schwer gewesen das ganze zu kontrollieren. Besser ein scharfes Tempo fahren als dauernd auf die Attacken reagieren zu müssen. Wir haben Jens wie geplant zum Berg gebracht und er hat mit Hilfe von Matthias den Rest gemacht. Wieder ein Tag länger im Rosa Trikot. Das Rosa Trikot verleiht dem Jens wirklich Flügel. Vielleicht fliegt er ja bis nach Mailand damit, wäre doch ein tolles Ding. Heute waren meine Beine ziemlich schlecht, hoffe dass dies die nächsten Tage nicht zu oft vorkommt. Dies könnte in den Dolomiten tödlich sein. Dazu bin ich noch mit Kai Hundertmark gestürzt. Es sind nur Schürfwunden doch es behindert einen ganz schön. Der Schlussanstieg ließ sich gut hochfahren, bin ständig 39×21 oder 23 gefahren. Ich muss dazu sagen, dass ich im Gruppetto saß und wir den Berg gemütlich hochgefahren sind. Im Ziel hatten wir 14′ Verspätung auf Simoni als Sieger. Noch so einer der während einer Kontrolle auffällt und nebenbei noch Rennen gewinnt. Dies ist echt ein Unding!!

12. Etappe Campobasso-Chieti 201 Km
Was für ein Wetter, den ganzen Tag nur Regen. Und dabei habe ich letzte Nacht noch sehr schlecht wegen meiner Wunden geschlafen. Dazu richtig schlechte Beine und Durchfall. Oh je, es wird doch wohl nicht alles zusammen kommen! Dann noch dieses Hotel, richtig laut ist es hier. Das Ding hat fünf Sterne, in Deutschland würde es keine drei bekommen. Das Telefon funktioniert auch nicht. Wenigstens war das Essen einigermasen in Ordnung. Am Anfang der heutigen Etappe wurde ruhig gefahren, bevor wir damit begannen das Tempo zu machen. Bei km 70 nach einer Attacke an einem Berg wurde das gesamte Feld in viele kleine Gruppen zerrißen. Ich habe mich wirklich schlecht gefühlt und heute viel durchgemacht. Normalerweise bereitet mir der Regen keine Probleme, doch heute war es schlimm gewesen. Hoffentlich geht es mir morgen besser. Ich bin die gesamte Etappe im Gruppetto mitgefahren. Wir sind mit 24′ Verspätung im Ziel eingelaufen, wobei uns die Jury noch eine Runde von 10 km auf dem Rundkurs geschenkt hat. Vielen Dank für die nette Geste. Und nun ist der Simoni auch draußen. Hantiert mit Kokain rum und möchte den Giro zu Ende fahren. Ja wo sind wir denn. In Deutschland gehst du dafür in Untersuchungshaft. Die Fahrer wissen, dass es jederzeit zu einer Trainingskontrolle kommen kann. Angeblich ist er noch vorher beim Zahnarzt gewesen, na ja so ein Witzbold. Die italienischen Mannschaften haben sich zusammen getan und wir haben alle gemeinsam beschloßen, dass er raus muß, ansonsten hätten wir wohl gestreikt. Und noch ein Favorit weniger. Ja wer wird denn wohl gewinnen? Ich tippe auf den Casagrande, als Geheimtipp setze ich auf Tylor Hamilton von CSC Tiscali. Mal schauen wie es weitergeht. Ich hoffe, dass ich bis Montag zum Ruhetag komme, damit ich mich wieder regenerieren kann. Am Sonntag haben wir ein Zeitfahren auf dem Programm. Dies wird für mich auch bereits ein halber Ruhetag werden. Die Moral in der Mannschaft ist nach wie vor gut, Heppe ist gut drauf. Der Kai und ich sind gestürzt, leider ist Torsten Hiekmann auch krank geworden. Mein Zimmerkollege Ralf Grabsch meint, dass ich bis zum Ruhetag komme und bis Mailand durchfahre. Hoffentlich behält er Recht. Ich melde mich am Ruhetag wieder bei Euch. Drückt mir alle ganz fest die Daumen, dass ich die morgige Etappe überstehe. Bis die Tage.

13. Etappe Chieti-San Giacomo 190 km
Gott sei Dank ging es mir heute morgen besser. Ich hatte gut geschlafen und fühlte mich wirklich gut. Gestern Abend hatte ich wirklich meine Bedenken, heute sieht die Welt jedoch gleich wieder anders aus. Die Etappe ging am Anfang am Meer entlang und wir haben gleich mal einen Fahrer wegfahren lassen, damit wir jemandem hinterherfahren konnten. Wir haben den Abstand ständig kontrolliert, da wir das Feld bis zum ersten Berg auf jeden Fall zusammenhalten wollten. Am ersten Berg gingen auch noch die allermeisten mit drüber. Am zweiten Berg wurde das Feld total auseinander gerissen. Ich hing eine Zeit lang am Ende des Feldes, kam gelegentlich wieder weiter nach vorne, wurde dann wieder nach hinten gezogen. So konnte ich wenigstens noch ein paar Mal Tempo für Heppe machen und die anderen Fahrer entlasten. Mir war schon klar, daß ich nach diesem Berg die Segel streichen würde und mit dem Gruppetto ins Ziel einlaufe. Oben am Berg kam Pantani mit 3 Mannschaftskollegen von hinten an mich ran gefahren. Wir sind dann noch eine Weile zusammen hinter dem Feld gefahren und haben versucht wieder Anschluss zu bekommen. Nach einigen Kilometern habe ich es dann gelassen, besser einige Körner für die nächsten Tage sparen. Pantani hat sich noch nicht sofort ergeben und hat noch weiterhin versucht mit Hilfe seiner Mannschaftskameraden wieder aufzuschliessen. Einige Kilometer später haben sie sich dann auch ergeben und sind mit uns zusammen ins Ziel gerollt. Hätte mir vor drei Jahren noch jemand gesagt, daß ich mal auf einer Bergetappe beim Giro mit Pantani ins Ziel komme, hätte ich es kaum geglaubt. Nun war es soweit! So ändern sich halt die Zeiten. Für Pantani zum Schlechten, für mich zum Guten. Der Jens ist heute wieder sehr gut gefahren. Er hat nur 1′ 29“auf die Bergfahrer verloren, was doch wieder zeigt was so ein Leadertrikot alles ausmacht.

14. Etappe Numana 30 km Einzelzeitfahren
Heute stand ein halber Ruhetag für mich auf dem Programm. Auch wenn ich voll gefahren wäre, ein Platz unter den ersten fünf war nicht möglich. Dafür war der Kurs eindeutig zu schwer für mich. Ich hatte auch richtig schlechte Beine und wollte nur innerhalb der Karenzzeit ins Ziel kommen. An so einem Tag bist du nicht 100% mit dem Kopf bei der Sache, kannst dir gar nicht so weh tun wie du es eigentlich tun solltest. Heppe war heute Morgen doch sichtlich nervös. Wir glaubten schon daran, dass er das Trikot heute behält. Nach aussen war er eher pessimistisch, innerlich bestimmt optimistischer. Im Endeffekt ist doch alles gut gegangen, er hat es wiedermals geschafft das Trikot zu behalten. Abends sind wir erst um 00.30 Uhr im Hotel angekommen. Nach dem Zeitfahren stand ein Transfer von 450 km auf dem Programm. Auf unsere Massage mußten wir leider verzichten, jedoch hatten unsere Pfleger unterwegs noch ein Abendessen organisiert. So kamen wir wenigstens mit vollem Magen ins Hotel.

Ruhetag
Heute morgen habe ich gegen 09.00 Uhr gefrühstückt. Alle anderen haben länger geschlafen, kamen erst später runter. Ich bin bereits um 08.30 Uhr wach gewesen, warum soll ich dann noch im Bett liegen bleiben. Nach eineinhalb Stunden am Frühstückstisch, hatte ich mehr Kaffee getrunken als irgend etwas anderes. Dies lag bestimmt daran, dass es bereits schwül warm gewesen ist. Gegen 12.00 Uhr sind wir dann 2 Stunden trainieren gefahren, haben den Puls einmal hochgejagt und das war es dann für heute. Nach der Rückkehr im Hotel habe ich gemütlich geduscht, mich mal wieder rasiert und dann zu Mittag gegessen. Nach dem Mittagessen nochmals eine Stunde geschlafen und dann ab zur Massage. Wir sind hier in einem Kurort untergebracht, wo gerade viele deutsche Urlauber in Kur sind. Ich glaube nach dem Giro gehe ich auch mal ein paar Tage zur Kur!! Um 19.30 Uhr haben wir dann alle gemeinsam zu Abend gegessen. Die Ruhetage sind die wenigen Tage an denen wir wirklich alle gemeinsam essen können. Nach dem Essen ging es dann wieder aufs Zimmer, um in aller Ruhe Fernsehen zu schauen. Gegen 23.00 Uhr wird dann geschlafen. Morgen ist die Etappe relativ flach und beinhaltet nur einen Berg der zweiten Kategorie. Das heisst, wir werden mit allen Mitteln versuchen das Trikot zu verteidigen. Am Mittwoch kommt eine richtig schwere Etappe auf uns zu. Innerhalb von 80 km, heisst es fünf Pässe zu erklimmen. Am Donnerstag wird es vielleicht nicht so dramatisch werden. Nach dem Start folgen gleich zwei Berge, danach wieder 80 km flach und bergab bevor nochmals drei Pässe folgen. Da wird normalerweise keiner versuchen wegzufahren, da dies kaum etwas bringen wird. Am Freitag gehe ich mal davon aus, dass eine Gruppe sich absetzt und bis ins Ziel durchführt. Vielleicht erwische ich die richtige Gruppe und komme mit weg. Mal abwarten. Der Giro wird meiner Meinung nach am Mittwoch und Donnerstag entschieden. Das Zeitfahren am Samstag könnte unter Umständen auch nochmals von Wichtigkeit werden. Am Sonntag steht dann nur noch eine lockere Fahrt nach Mailand auf dem Programm.

15. Etappe Eugannee-Conegliano 156 km
Die heutige Etappe verlief fast ausschließlich bei strömendem Regen. Wir wollten das Trikot heute auf jeden Fall verteidigen da wir wußten, dass es sowieso bald vorbei ist. Nun sind wir ca. 100 km nur vorne gefahren und haben mächtig Gas gegeben. Immerhin ist es auf diese Art und Weise einfacher das Feld zu kontrollieren, als wenn dauernd attackiert wird. Nun ist heute etwas passiert, was wirklich nicht hätte passieren dürfen. Bei der Bergwertung nach ca. 80 km fährt das Feld geschlossen hoch, wir sehen wie der Casagrande um Bergpreispunkte mit einem Kolumbianer spurtet. Auf einmal führt er ihn links in die Gitter rein, wobei der Kolumbianer stürzt. So schwer, dass er genäht werden mußte und das Rennen aufgab. Wie kann ein Giro Favorit nur so reagieren? War es der Druck der Medien? Ich kann wirklich nicht verstehen wie man so die Nerven verlieren kann. Dabei ging es nur noch um 3 Punkte für die Bergpreiswertung. Hätte er die kommenden Tage bei einem Berg der 1.Kategorie gespurtet, hätte er auf einen Schlag 30 Punkte erzielen können. Nun ist sein Traum vom Giro Sieg ausgeträumt. Nachher hat er noch bekannt gegeben, dass seine Karriere nun beendet sei und nicht mehr auf’s Rennrad steigen würde. Mal schauen, ob er sich das Ganze nicht doch noch anders überlegt.

16. Etappe Conegliano-Corvara 163 km
Heute stand eine richtige Bergetappe in den Dolomiten auf dem Programm. Zwar nur 163 km, doch dafür hatten die Berge es wirklich in sich. Am Start ging es gleich richtig schnell los. Am ersten Berg hatte sich eine Gruppe von ca. 20 Mann abgesetzt. Da ich gute Beine hatte bin ich mit der Gruppe weggefahren. Wir hatten dann auch ziemlich schnell mehr als 3 Minuten Vorsprung. Leider bin ich 4 km vor der ersten Bergwertung abgehangen worden und bin erstmal ein Stück alleine weitergefahren. Vor der Marmolada bin ich dann wieder von einer Gruppe eingefangen worden und mit denen weitergefahren. Mein Gott, der Marmolada, was für ein Berg! Ob vorne oder hinten, da ist jeder für sich gestorben. Ich bin ja schon viele Rennen und viele Berge gefahren, aber so etwas noch nicht. Bin mit 39×25 hochgefahren, wenn ich jedoch einen 28er gehabt hätte, wäre ich damit hochgefahren. Am Pordoi habe ich mich wieder gut gefühlt. Mittlerweile wurde unsere Gruppe vom Gruppetto eingefangen mit dem wir dann bis ins Ziel gefahren sind. Hier liefen wir 25 Minuten nach dem Sieger ein. Das Trikot hat Heppe wie zu erwarten war heute verloren. Leider ist er auch noch auf der Abfahrt vom Pordoi gestürzt und hat sich dabei verletzt. Ich wollte mich eigentlich bereits heute bei Euch melden, leider kam ich nicht mehr dazu. Nach so einer Quälerei ist man einfach froh wenn man etwas zur Ruhe kommt. Am Donnerstag stand ja wieder ein richtig langer Tag auf dem Programm.

17. Etappe Corvara-Folgaria 222 km
Heute hieß es früh aufstehen. Da der Start bereits um 10.15 Uhr war wurden wir bereits um 07.30 Uhr geweckt. Ich habe viel Müsli und Brot gegessen, andere von uns haben sich Pasta bestellt. Ich mag morgens früh keine Pasta. Nach dem Frühstück fuhren wir im Mannschaftsbus zum Start. Dort haben wir nochmals eine kurze Besprechung mit Rudy Pevenage gehabt. Danach ging es zum Einschreiben und noch schnell ins Tour – Dorf zu einem Kaffee. Die allermeisten waren heute morgen nicht zum allerbesten drauf, da sie genau wußten was auf sie zukommt. Nach dem Start waren wir schnell am ersten Berg. Und wer hat dort das Kommando übernommen? Ein Sprinter!! Wie, ein Sprinter übernimmt das Kommando am Berg. Jawohl, Cippo persönlich hat sich darum gekümmert, daß wir die beiden ersten Berge langsam und gemeinsam hochfahren. Der Mario hat schon viel im Feld zu sagen. Unter seiner Regie wurden die ersten 100 km ruhig gefahren, danach ging es ständig schneller. Bei km 160 ist alles auseinander geflogen. Lotto hat ein riesen Tempo für Rik Verbrugghe vorgelegt. Der hatte sich viel für heute vorgenommen, wie man ja auch während der Etappe gesehen hat. Der Schlussanstieg war nochmals richtig schwer. Hier gab es heute ja auch nochmals ein Favoritensterben. Nun wird doch wohl mein Geheimtipp von vor ein paar Tagen gewinnen. Im Zeitfahren ist Tylor Hamilton wesentlich stärker als Savoldelli. Am Samstag steht ja noch mal ein Zeitfahren von 44 km auf dem Programm. Nun wird der Giro dieses Jahr am vorletzten Tag entschieden. Ich hatte unten im Tal nochmals einen Barren gegessen, doch merkte ich wie langsam meine Kräfte nachließen. Die letzten 5 km bin ich dann nochmals gestorben. Gestern am Marmolada, heute am Paso Coe. Ich bin heute nach mehr als 8. Stunden als 77. ins Ziel gekommen. Mein Gott, was für ein Tag. Bei Heppe lief es heute schlecht. Der Sturz von gestern, macht ihm doch viel zu schaffen. Er kann nicht mal mehr ordentlich laufen. Ich bin nach der Ankunft mit dem Rad ins Tal zum Hotel gefahren. Oben habe ich mir noch eine Jacke und eine Mütze aufgesetzt, da ich bereits Halsschmerzen hatte. Und nun liege ich hier im Zimmer mit tierischen Halsschmerzen, eben war der Arzt sogar bei mir. Er hat mir etwas gegeben, hoffe daß es morgen wieder besser geht. Das Problem ist ja, daß wir nicht alles nehmen dürfen wegen den Kontrollen. So hat nun mal jeder seine Probleme und Wehwehchen. Mal schauen was der morgige Tag bringen wird. Hoffe, daß ich einigermassen gesund bleibe und bis nach Mailand komme.

18. Etappe Rovereto-Brescia 143 km
Ich habe imm er noch Halsschnerzen und fühle mich ziemlich ausgelaugt doch bis nach Mailand am Sonntag werde ich noch durchhalten. Eigentlich war dies ein zusätzlicher Ruhetag für alle Fahrer nach den beiden schweren Bergetappen. Heute sind wir mit einem 34er Schnitt ins Ziel gekommen. Man merkt, dass die allermeisten von uns sozusagen „aus dem letzten Loch pfeifen“. Nach dem Start sind wir lange Zeit mit 30 km/h durch die Gegend gefahren bis dann einer ausgerissen ist. Die Mannschaft von Super-Mario hat das ganze dann in die Hand genommen und für Tempo gesorgt. Im Ziel hat er das Ganze dann wieder in einen Sieg umgewandelt. Jetzt hat er bereits 39 Giro Etappen gewonnen. Somit fehlen ihm nur noch 2 Siege um mit dem Rekordinhaber Alfredo Binda gleichzuziehen. Am Sonntag in Mailand kann schon der 40. Etappen-Sieg folgen. Heppe ging heute nicht mehr an den Start. Nachdem er gestern Abend noch Fieber bekam, war heute nicht mehr an den weiteren Verbleib im Rennen zu denken. Egal, er hat eine hervorragende Leistung gebracht. Er selbst, sowie das gesamte Team sind sehr zufrieden. Für uns war es zwar hart die ganzen Tage die Arbeit zu verrichten, doch hat es sich alles in allem gelohnt.

19. Etappe Zeitfahren Cambiago 44 km
Heute bin ich nur noch gefahren um in der Karenzzeit zu bleiben. Dabei bin ich dann 7 Minuten nach dem Sieger Aitor Gonzalez ins Ziel gekommen. Vor dem Rennen habe ich mich ca. 40 Minuten auf der Rolle warm gefahren. Die Strecke habe ich mir vorher nicht angeschaut. Dies ist bei einem Zeitfahren in meiner Situation nicht erforderlich. Ich bin etwas überrascht, dass Tylor Hamilton die Etappe sowie den Gesamtsieg nicht davon getragen hat. Wahrscheinlich haben die beiden letzten Bergetappen auch ihn viel Kraft gekostet. Morgen bis nach Mailand wird es nur noch ein Schaulaufen geben. Kann schon sein, dass Mario Cippolini auf derm Weg nach Mailand eine Zigarre raucht oder mit einem Glas Sekt anstößt. Auf der letzten Etappe einer Rundfahrt wird die letzte Stunde nochmals Rennen gefahren, vorher geht es sehr locker im Feld zu. Morgen abend um 19.00 Uhr fliegen wir direkt von Mailand nach Deutschland. Ich melde mich dann am Montag nochmals bei Euch mit den Informationen über die letzte Etappe.

20. Etappe Cantu-Mailand 144 km
Die letzte Etappe war wie erwartet nur noch ein Schaulaufen. Die ersten zwei Stunden sind wir sehr langsam gefahren. Da wurden viele Fotos von den Trägern der verschiedenen Trikots geschossen und sehr viel gequatscht. Auf dem Rundkurs in Mailand haben die Mannschaften von Cippolini und Savoldelli das Rennen in die Hand genommen. Nun hat Cippo seinen 40. Etappensieg erzielt. Ich bin überzeugt, dass er nächstes Jahr den Rekord von 41. Etappensiegen den Alfredo Binda hält schlagen wird. Nach dem Rennen sind wir schnell ins Hotel zum duschen und dann gleich zum Flughafen gefahren. Somit konnte ich gestern abend wieder in meinem eigenen Bett schlafen. Ich persönlich bin mit meiner eigenen Leistung zufrieden. Vor dem Start des Giro’s hatte ich mir schon vorgestellt öfters mit Gruppen rauszufahren. Nun waren mir diesbezüglich auf Etappen wo ich dieses Ziel hätte realisieren können, die Hände gebunden. Wir haben wirklich viel gearbeitet und es war sehr schön gewesen, das Rosa Trikot so lange in der Mannschaft zu haben. Wie bereits vorher berichtet findet sich in Italien am Strassenrand viel Fachpublikum zusammen. Die Tifosis haben uns als Helfer von Jens Heppner wirklich gefeiert und angefeuert. Die Zuschauer in Italien verstehen, dass es neben dem Leader auch noch weitere Fahrer gibt die tagsüber für ihn arbeiten. Diese Ansicht findet man leider oftmals nicht bei den Zuschauern in anderen Ländern. Mir persönlich hat der Giro besser als die Vuelta letztes Jahr gefallen. Die Vuelta war für mich relaxter ohne grossen Streß. Natürlich hatten wir dort kein Leadertrikot zu verteidigen wie beim Giro. Der Giro war wirklich hart, die Tifosis am Strassenrand sind schon einmalig. Vor allem die schönen Landschaften in den Dolomiten und das gute Essen in den Hotels haben mir es angetan. Ich werde mich die nächsten Tage richtig erholen und danach die nächsten Rennen vorbereiten.

Liebe Grüsse an alle Radsportler die mein Tagebuch die letzten Wochen verfolgt haben.

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