Torsten SchmidtWas war dein schönstes Rennerlebnis in der Saison 2006?
Mein Etappensieg bei der Friedensfahrt.

Und dein negativstes Rennerlebnis in der vergangenen Saison?
Mein Sturz beim Sparkassen Giro Ende Saison. Leider musste ich meine Saison aufgrund dieses Sturzes, trotz guter Form, beenden.

Wo hast du die letzten Monate dein Wintertraining absolviert?
In Deutschland, Mallorca sowie beim Sechstage-Rennen in Stuttgart.

Welches sind deine Ziele für 2007?
Ich möchte mich voll und ganz für die Mannschaft einsetzen. Wenn möglich, möchte ich auch gerne meine persönlichen Ziele in punkto Erfolg umsetzen.

Wie siehst du die Zukunft von Jan Ullrich?
Ich bin nicht der Mensch, der sich diesbezüglich einen Kopf machen muss.

Wer sind für dich die Tour Favoriten für 2007?
Ich denke, dass Astana zusammen mit Alexander Vinokourov groß auftrumpfen wird. Vielleicht gibt es ja auch wieder eine Überraschung, wie dieses Jahr.

Welche sind deine Lieblingsrennen?
Rennen bei Sonne, trockenen Straßen und guten Beinen.

Wie wichtig ist privates Glück für einen Rennfahrer, bzw. wie verbindet ein Radprofi das Rennfahrerleben mit dem Familienleben?
Als Rennfahrer über 30 merkt man wie wichtig das Familienleben ist. Für uns ist das schöne an der Sache, dass wir unser Hobby zum Beruf gemacht haben. Dieser Umstand erleichtert oftmals die wochenlange Trennung von Frau und Kindern.

Was hat ein Rennfahrer während eines Etappenrennens immer im Koffer?
Immer ein gutes Buch. Leider fällt mir jedoch das Abschalten vom Rennzirkus schwer.

Welcher Radfahrer ist dein Vorbild?
Niemand……

Team Wiesenhof

 

Was denkst du nach der Rennfahrerkarriere zu tun?
Da es mir Spaß macht mit Leuten zu arbeiten, würde ich gerne weiterhin im Radsport tätig sein. Der Radsport hat mir viel gegeben. Daher möchte ich gerne einiges von meiner Erfahrung zurückgeben.

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